Die DVMs 2021 werden nachgeholt

Die DVMs 2021 werden nachgeholt

Für gewöhnlich finden die Deutschen Vereins.Mannschaftsmeisterschaften zwischen den Jahren vom 26.-30. Dezember statt. Doch 2021 war das aufgrund der Corona Pandemie nicht der Fall und alle Turniere wurden verlegt. 


Als zentrale Meisterschaft fand die U20, U20w und U16 im Juli in Kiel statt. Die Regionalgruppe Süd hatte zwar drei Plätze, schickte aber nach drei Absagen nur die Karlsruher Schachfreunde und den Heilbronner SV ins Rennen. Die Karlsruher waren in der Aufstellung Lukas Koll, Simon Fidlin, Linis Koll, Leon Wegmer, Xinyuan Wang, Maksim Kravtsov und Roman Borodaev am Start. An 7 gesetzt, ging das Bruderduell gegen Heilbronn in der ersten Runde 3-3 aus. Nach zwei weiteren Remisen und zwei Siegen, belegte das Team am Ende Rang 7. Deutscher Meister wurde der Hamburger SK mit 13 Mannschaftspunkten gefolgt von den Schachfreunden Brackel und der SG Porz. 

In der U20w gingen leider nur neun Teams an den Start. Hier waren die Karlsruher Schachfreunde in der Aufstellung Maria Grining, Jana Basovskiy, Sophia Hoffmann und Elisabeth Eichhorn als einziger Verein aus Baden-Württemberg dabei. Insgesamt hatte das Turnier einen seltsamen Verlauf. Die SG Solingen und der SK Nordhorn-Blanke traten nur zu dritt und auch die Karlsruherinnen mussten ab Runde 5 zu dritt an den Start gehen.  Nach Siegen über den SK Nordhorn-Blanke und die SG Solingen war das Turnier bereits perfekt. Am Ende reichte es für acht Mannschaftspunkte und einen tollen vierten Platz. Sieger wurde der SC Noris-Tarrasch Nürnberg mit 13 Mannschaftspunkten vor dem Schachzentrum Seeblick und der SG Solingen.

In der U16 konnten wir alle drei Startplätze besetzen. Für Württemberg gingen die SG 1876 Göppingen an den Start und für Baden starteten der SK Freiburg-Zähringen 1887 und der SC Brombach. Die Zähringer waren in der Aufstellung Robin Langner, Kolja Lauterbach, Konstantin und Lysander Miller und Fynn Trimpin an Startplatz 10 gesetzt und belegten mit 7-7 Mannschaftspunkten Rang 11. 

Brombach war einen Platz hinter Zähringen gesetzt, und punktete in der zweiten Turnierhälfte überragend. Mit Jonas Hecht, Maximilian und Valentin Wehrle, David Weiß und Malo Helmboldt konnten 5 Siege erspielt und mit 10-4 Mannschaftspunkten ein toller vierter Platz belegt werden.


Die U16w feierte in diesem Jahr ihre Premiere. Bisher wurden die Mädchen-Altersklassen in der U14w und U20w ausgetragen. Dies hat sich nun geändert. Gespielt wird jeweils mit vier Jahren Abstand. Die U20w ist geblieben, dazu kommen die U16w und die U12w. 

In der U16w starteten mit dem SV Aalen-Ellwangen und den Karlsruher Schachfreunden zwei Teams aus der Regionalgruppe Süd. Während die Württembergerinnen vor allem Erfahrung sammelten, wollten die Deutschen Meisterinnen 2020 in der U14w zeigen, dass sie auch in der U16w mithalten können. Da Brett drei krankheitsbedingt ausfiel, war das Karlsruher Quartett an 12 gesetzt und man rechnete sich einen Mittelfeldplatz aus. Allerdings wuchs das Team bestehend aus Darja Fischer, Mara Haug, Olivia Kuran und Magdalena Gietzelt über sich hinaus und verlor nur einen Kampf. Mit 10-4 Mannschaftspunkten wurden die Mädchen hinter dem USV Halle Deutscher Vizemeister. Auf Platz 3 kam das Team der SG Porz.


Als Erstes war die U12 an der Reihe. Vom 24.-28.3. wurde die Meisterschaft in Namburg an der Saale im Euroville Hotel nachgeholt. Die Südgruppe wurde vom SV Stuttgart-Wolfbusch und der SG Königskinder Hohentübingen vertreten. Leider war keine badische Mannschaft an Start. Nach sechs Runden (sieben hatten nicht in den Zeitplan gepasst) wurde der SC Borussia Lichtenberg Deutscher Meister vor dem Düsseldorfer SV und dem Hamburger SK.

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