Mädchenseminar oder genauer: Schachbasiertes Erlebniswochenende für Mädchen

Mädchenseminar oder genauer: Schachbasiertes Erlebniswochenende für Mädchen

Letztes Wochenende war es wieder soweit: Eines der Jahreshighlights stand an, das Mädchenseminar für Mädchen von 13 bis 20 Jahren, das dieses Mal in Zusammenarbeit mit der GKL ausgerichtet wurde und in der Jugendherberge Karlsruhe stattfand. …und da muss man schon gleich einhaken. Die Bezeichnung „Mädchenseminar“ wird dem Event nicht gerecht. „Schachbasiertes Erlebniswochenende für Mädchen“ wäre eine treffendere Beschreibung!
Leider war der Termin etwas unglücklich gewählt, da man am Himmelfahrtswochenende mit Konkurrenzveranstaltungen wie dem Sulzfeld-Open und der Stuttgarter Stadtmeisterschaft zu kämpfen hat. Nichtsdestotrotz fanden sich zehn Mädchen aus ganz Baden-Württemberg am Samstagmorgen in der Jugendherberge Karlsruhe ein. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde mit der Leiterin des Wochenendes, Jasmin Mangei (als Gott den Auftrag erhielt, die perfekte Leiterin für solch ein Wochenende zu liefern, schuf er Jasmin wink), und den beiden Trainern, A-Trainerin IM Ketino Kachiani-Gersinska und B-Trainer Andreas Vinke, ging es ans Training. Trainiert wurde in zwei Gruppen, die nach DWZ eingeteilt wurden. Ketino und Andreas verstanden es sofort, zu demonstrieren, dass Schachtraining ein richtiges Erlebnis sein kann und die Mädchen standen dem in nichts nach und waren eifrig und begeistert bei der Sache. Nach dem Training ging es am Samstagabend zum Karlsruher Schloss, vor dem im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Fahrrad“ ein „RiesenFahrrad“ bestehend aus zwei Riesenrädern aufgebaut war. Einige Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, ein paar Runden mit dem Riesenrad zu drehen, andere nutzen sofort die Springbrunnen vor dem Schloss, um sich bei den hochsommerlichen Temperaturen etwas Abkühlung zu verschaffen. Zudem gab es die Gelegenheit, sich an Ständen die eine oder andere Leckerei zu gönnen. Schließlich kehrte man zur Jugendherberge zurück, wo man den Rest des Abends noch gesellig verbrachte.
Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück und dem Räumen der Zimmer wieder Training auf dem Programm. Daran schloss sich eine ausgedehnte Mittagspause an, die man zu einem Besuch des an die Jugendherberge angrenzenden Spielplatzes und einer Runde „Werwolf“ nutzte. Zuletzt gab es bis 16.00 Uhr dann noch eine Trainingseinheit.
Bei der anschließenden gemeinsamen Abschlussbesprechung saßen dann zwei Trainer, die von den Teilnehmerinnen restlos begeistert waren. Mädels, ihr wart super! Was für eine Truppe!
Bei der Abreise waren sich alle Beteiligten einig: Spitzenwochenende, leider nur zu kurz und viel zu schnell vorbei. Wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst. …aber es wird weitere Gelegenheiten geben, d(n)och einmal dabei zu sein.30
Lassen wir die Bilder sprechen:
Mal etwas Anderes: Brüten über Ricochet Robots
Spaß vor dem Schloss:
Im Riesenrad:
Gruppenbilder:

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